LAFORA

Die Krankheit LAFORA ist eine Mutation an dem Gen EPM2B und eine Erbkrankheit. Dieser Gen-Defekt  und seine nicht geahnte Verbreitung unter der Hunderasse Beagle ist nun leider auch  beim BCD seit Mitte 2017 ein Thema geworden.

Umfangreiche Informationen hierzu sind unter der Google-Suche " Lafora Beagle" zu finden bzw. unter diesem LINK.


Seit Ende 2017 besteht nun beim zertifizierten Labor GENOMIA die Möglichkeit, auch für die Rasse Beagle diese genetische Belastung ermitteln zu lassen. Weitere Labore, z.B.  LABOKLIN, bieten diesen Gen-Test nun ebenfalls an. Die Labore informieren auf ihren Web-Seiten teilweise recht umfangreich über weitere genetische Belastungen einzelner Rassen mit zugehörigen Krankheitssymptomen.

Genetische Untersuchungsmöglichkeiten werden in Zukunft einen immer höheren Stellenwert erfahren und Ziel muss es sein, diese Erkenntnisse in der Zucht für den Erhalt gesunder und robuster Beagle sinnvoll einzusetzen ohne die Standards in Sache Formwert und Wesen zu vernachlässigen. Deshalb erfolgte der  Beschluss wie folgt:

 

Mit dem Stichtag 01.03.2018 müssen beim BCD alle in der Zucht stehende Hunde auf LAFORA getestet sein.

Ab dem Verpaarungs-Datum 01.03.2018 soll und darf es aufgrund von Verpaarungsvorgaben zukünftig keine an LAFORA erkrankte Welpen mehr geben. Zur Zucht zugelassen sind dann nur noch LAFORA freie Hunde (LAFORA N/N) und Anlagenträger (LAFORA N/P). Eine Verpaarung von Anlagenträger untereinander ist untersagt.  Auf Dauer soll diese Gen-Mutation  in den BCD-Würfen komplett verschwinden.


Mit diesem Beschluss ist der BCD federführend in Europa. Andere Zuchtverbände sind informiert und holen sich Rat beim BCD.





Überarbeitung

06.05.2018